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BIOGRAFIE

Der Tenor Daniel Szeili, geboren in Rosenheim, studierte nach dem Abitur Theater- und Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ließ sich parallel in Schauspiel und Gesang ausbilden. Seine Gesangsausbildung führte ihn nach Wien, Berlin, Kansas City und Kopenhagen.

 

Er begann seine Karriere als lyrischer Tenor und erarbeitete sich rasch ein breites Repertoire, das von den großen Partien des Operettenfachs über Verdi und Puccini bis zu Richard Strauss reicht.

Von 2008 bis 2013 war er Ensemblemitglied am Theater Lübeck, wo er 2013 mit dem Jürgen-Fehling-Theaterpreis ausgezeichnet wurde.

Es folgte ein Engagement am Staatstheater Meiningen (2014/15), bevor er ab der Saison 2015/16 europaweit freiberuflich tätig war – unter anderem mit Debüts am Aalto Theater Essen und am Landestheater Linz sowie Rollendebüts als Ruggero in Puccinis „La Rondine" und als Edwin in Kálmáns „Die Csárdásfürstin".

Weitere Gastengagements führten ihn unter anderem an das Theater Aachen, die Staatsoperette Dresden, das Staatstheater Darmstadt, die Oper Leipzig, das Theater Bremen, das Deutsche Nationaltheater Weimar, die Oper Wuppertal, das Volkstheater Rostock, das Theater Krefeld/Mönchengladbach, das Pfalztheater Kaiserslautern, das Stadttheater Bern, das Teatro Carlo Felice Genua, das Teatro Regio di Parma, das Teatro Sociale di Como sowie an die Oper Krakau.

 

Daniel Szeili Heldentenor
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Seit 2018 widmet sich Daniel Szeili verstärkt dem jugendlich-dramatischen Repertoire.

 

Als Ensemblemitglied der Danish National Opera in Aarhus (2018/19) debütierte er als Walter in Weinbergs „Die Passagierin" und als Don José in Bizets „Carmen". 2019 sang er dort den Kurfürsten von Sachsen in der skandinavischen Premiere von Paul von Klenaus „Michael Kohlhaas", die live im dänischen Radio übertragen wurde. In der Spielzeit 2021/22 kehrte er als Hoteldirektor/1. Journalist in der Uraufführung „Inkognito Royale" an das Haus zurück – eine Produktion, die für den renommierten Reumert-Preis in der Kategorie „Oper des Jahres" nominiert wurde.

Im selben Zeitraum gab er beim Wexford Festival Opera den Florizel in Karl Goldmarks selten gespielter Oper „Ein Wintermärchen", mitgeschnitten und unter anderem von OE1, NDR, WDR und RTÉ ausgestrahlt und sang das Tenor-Solo in Gustav Mahler ́s “Lied von der Erde” in einer szenischen Produktion am Theater Altenburg-Gera.

Auch bei zahlreichen Festivals und auf dem Konzertpodium ist Daniel Szeili ein gern gesehener Gast.

2006 debütierte er bei den Opernfestspielen Heidenheim, 2011 war er erstmals beim italienischen Festival della Valle d’ Itria zu erleben. 2012 folgte das Emilia Romagna Festival. 2013 gab er sein Debüt bei der Wexford Festival Opera. 2016 gelang ihm bei den Internationalen Gluck-Festspielen in Nürnberg ein großer Erfolg.

Er gab Konzerte u.a. in St.John Smith Square in London, der Philharmonie Essen, der Laeiszhalle in Hamburg und der MuK Lübeck, der Isarphilharmonie, sowie der Liederhalle Stuttgart.

2022 gab er sein Debüt bei den Münchener Opernfestspielen im Prinzregententheater, wo er im Gala-Konzert „Voices for Wagner and Verdi" u.a. die Arie des Stolzing ("Meistersinger von Nürnberg"/R. Wagner)„Morgenlich leuchtend.." sang.

2023 debütierte er als Siegmund in Wagners „Die Walküre" in konzertanten Aufführungen in Nürnberg und München unter Joseph Bastian. 2024 folgte das Tenor-Solo in Beethovens 9. Sinfonie mit den Münchener Sinfonikern, ebenfalls unter der Leitung von Joseph Bastian.

Zum Jahresauftakt 2025 sang er beim Neujahrskonzert in Budapest vor 15.000 Zuschauern die Arie des Kalaf „Nessun dorma".

Er arbeitete mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Sandra Leupold, Anthony Pilavachi, Ben Baur, Alexander Schulin, Thaddeus Strassberger, Karl Absenger, Axel Köhler, Rosetta Cucchi und Philipp Kochheim und konzertiert mit Orchestern, wie u.a. den Nürnberger Symphonikern, den Leipziger Symphonikern, der Thüringer Philharmonie Gotha, dem Festival Orchester Basel, der Filarmonica Arturo Toscanini, den Prager Philharmonikern, den Copenhagen Phil, den Sinfonieorchestern in Aarhus und Aalborg und dem Münchner Sinfonieorchester.

In der vergangenen Spielzeit 2025/26 gab Daniel Szeili u.a. sein Hausdebüt am Staatstheater Regensburg in „Ghosts of Versailles" von John Corigliano sowie an der Oper Halle als Edwin in „Die Csárdásfürstin".

Die Spielzeit 26/27 führt ihn u.a. an das Mainfranken Theater Würzburg, die Oper Halle und das Theater Plauen-Zwickau.

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